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Wind und Rad fahren verträgt sich einfach nicht so gut. Lieber ein paar Pässe mit vollem Gepäck fahren wie bei unserer Austria-Tour, als ständiger zermürbender Gegenwind. Eigentlich haben wir ja vor die Insel zu Umrunden und Abstecher ins Landesinnere zu den schönsten Plätzen zu machen. 2000 Kilometer müssten wir dabei ungefähr zurücklegen. In 4 Wochen unter normalen Bedingungen für uns eigentlich kein Problem.
Dunkel ahne ich wohl auch schon zu Hause, dass dies nicht gehen kann. Je mehr ich über Island lese desto mehr verfestigt sich da so eine Ahnung. Aber egal, wir planen die Tagesetappen nie genau und so weit wir kommen fahren wir eben. Der Rest wird sich finden. Das es am Ende nur 1000 km geworden sind, die wir aus eigener Kraft zurückgelegt haben, schmälert unseren persönlichen Erfolg und den Erholungswert überhaupt nicht.
Wir haben genug „Radler" gesehen
die, die ganze Insel und das Hochland mit dem Bus bereist haben. Als wir
dreckig verschwitzt und abgekämpft in Landmannalaugar angekommen sind
haben wir uns auch zuerst gefragt wie die ganzen Biker in Ihren Schicki -
Micki Neon Klamotten so sauber hier ankommen konnten.
Eigentlich weiß ich
mittlerweile gar nicht mehr, warum wir unbedingt nach Island zum Radeln wollen.
Es gibt doch so schöne Radländer. Italien Frankreich, Österreich,
Mallorca, Spanien alles kein Problem.
Aber Familie Wanner hat sich in den
Kopf gesetzt nach Island, zu fliegen. Bitteschön jetzt lässt sich
sowieso nichts mehr machen. Los geht's!