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Wir wollen weiter doch es regnet. Also lassen wir uns Zeit mit dem Aufstehen. Doch schon bald hört es auf und ein kleines blaues Loch am ansonsten tiefgrauen Himmel kündigt eine Wetterbesserung an. Wir packen und fahren auf der asphaltierten 36. Bald schon müssen wir auf die unbefestigte 365 nach Laugarvatn abbiegen. Für hiesige Verhältnisse ist relativ viel Verkehr, vor allem viele Ausflugsbusse, die alle zum Geysir und zum Gullfoss unterwegs sind.

Trotzdem es eben erst geregnet hat ziehen alle Fahrzeuge große Staubwolken hinter sich her. Unsere Helmvisiere schützen uns wenigstens vor Steinschlag und die schweren Räder lassen sich von Tag zu Tag besser lenken. Es ist eben alles Gewohnheitssache. Über das Wetter können wir uns bis jetzt auch nicht beklagen.

Obwohl viele Urlauber, die wir unterwegs
treffen, schwer jammern. Aber wer nach Island geht, muss vorher wissen,
auf was er sich wettermäßig einstellen muss. Nicht nur die organisatorische
und technische Vorbereitung ist wichtig, mindestens so viel Anteil am Erfolg
eines solchen Abenteuerurlaubs hat wohl die mentale Vorbereitung.
Wir machen
halt an einem Zeltplatz wenige Kilometer vor dem berühmten Haukadalurgebiet
mit Geysir und Strokkur. Da wir die einzigen Gäste auf dem Campinplatz
sind stellen wir uns halt mitten auf den Platz. Um zur Anmeldung zu kommen,
muss man ein paar hundert Meter einen steilen Berg hinauf. Dort befindet
sich auch ein Freibad mit Hot Pots.