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Keine Frage, dass wir uns dort lange aufhalten. Als wir wieder unser Zelt
aufsuchen, sind wir etwas überrascht. Es steht mitten in einem
riesigen Zeltlager. Überall stehen Autos rum, eines hat sogar Skier
auf dem Dach. Irgendwie sind wir in den falschen Film geraten. Jugendliche
mit Whiskey Flaschen in der Hand und allgemeines buntes Treiben ist zu beobachten.
Einer torkelt mir so vor das Fahrrad, das ich alle mühe, habe in nicht
umzufahren.
Wir stellen uns auf eine laute Nacht ein und gehen schlafen.
Ein nächtliches Volleyballturnier gegen 3 Uhr morgens ist noch halbwegs
lustig. Aber direkt neben uns hat sich ein Künstler mit einer schrecklich
verstimmten Gitarre einquartiert. Er zupft die ganze Nacht.
Nur, er hat so viel Ahnung vom Gitarrespielen wie der 6 Jahre
alte Alex. Sogar das Standardlick aller Stümper und Nichtgitarristen,
dass Smog on the Water-Lick kriegt er nicht hin. Es ist unglaublich, mit
welcher Ausdauer und Inbrunst er sein Instrument quält. Auch morgens
beim Frühstück begleitet er uns noch mit seinem Schweinegeschrammel.
Er erzählt uns, dass seine zwei Freunde abgehauen sind. Er versteht
gar nicht warum. Wir schon! Er möchte gerne in einer Band spielen
oder eine Karriere als Maler einschlagen. Wir raten ihm zu der Kunstmalergeschichte,
der Grund dafür
liegt auf der Hand.
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