Vorwort

S. 3 von 4

Es ist soweit,

der Abflug nach Island steht unmittelbar bevor. „The Point Of No Return" ist längst überschritten. Vom ersten Gedanken Radurlaub in Island zu machen bis jetzt kurz vor der Verwirklichung ist fast ein Jahr Vorbereitungszeit vergangen. Was musste nicht alles bedacht werden bezüglich der Ausrüstung und der Fahrräder. Viele Leute haben uns gewarnt. So was könnte man mit einem Kind nicht machen. Das Wetter ist immer schlecht. Es ist zu kalt usw usf. Aber diese Erfahrung ist für uns nicht neu. Ähnliches hörten wir auch schon bei der Wienfahrt auf dem Donauradweg oder bei unseren Alpenüberquerungen.

 


Island hat auch für uns selbst eine andere Qualität. Man bereist ein Fremdes sehr dünn besiedeltes Land völlig aus eigener Kraft und ist immer allen Witterungsbedingungen ausgeliefert.

 

Es steht hier nicht alle paar hundert Meter eine Jausenstation wie am Donauradweg und wenn es wirklich schwer regnet können wir nicht einfach in ein Hotel gehen und uns trocknen.

 


Wir müssen immer genug Verpflegung für mehrere Tage mit uns führen. Auch die Wasserversorgung in der Wildnis muss sichergestellt sein. Wasser gibt es in Island genug, man muss es im entscheidenden Moment dann auch finden. Werkzeug und Ersatzteile für die Räder haben wir hoffentlich genug eingepackt. Das einzige was mir etwas Sorgen macht ist der unberechenbare Wind der sehr schnell Orkanartige Ausmaße annehmen kann.

zu den Teilnehmern der Islandradtour 2000 kmin 4 Wochen