Jökusarlon

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Eisberge am Jökusarlon

Wir fahren von Höfn wieder zurück nach Richtung Reikjavik. Es ist ziemlich kalt Winterklamotten und warme Handschuhe sind obligatorisch. Plötzlich haben wir den Eindruck, dass die Wolken auf die Erde herunterkommen, oder wie Asterix sagt, uns der Himmel auf den Kopf fällt. Innerhalb von zwei, drei Minuten finden wir uns im dichtesten Nebel wieder.

 


Sichtweite vielleicht 20 Meter. Rechts und links sieht man überhaupt nichts mehr. Weder die Küste, noch Berge oder den Gletscher. Alles ist eingepackt in dichte weiße Watte. Laut der Kilometerangabe in der Landkarte müssten wir den Jökusarlon längst erreicht haben. Wir wissen schließlich nicht mehr, wo wir uns befinden. Möglicherweise sind wir schon längst vorbei und haben es im dichten Nebel nicht bemerkt.

 


Als der Nebel beginnt sich langsam wieder aufzulösen sehen wir endlich den Gletschersee mit seinen vielen schwimmenden Eisbergen darauf. Die 82 km schaffen wir schließlich in 5 ¼ Std. reiner Fahrzeit. Wir stellen unser Zelt auf und treffen die „Göppinger" die natürlich schon längst da sind. Wir reden beim Essen über die Ereignisse des Tages und bewundern die Eislandschaft. Durch den Nebel, die Eisberge und die Kälte, fühlen wir uns ein bisschen wie Polarforscher. Nicht ohne Stolz fotografieren wir uns selbst, vor dieser eindrucksvollen Kulisse.

Höfn Jökusarlon 2