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Das sind die Momente die einen alle Strapazen vergessen lassen. Eine Bootsfahrt auf dem Eissee, zeitweise mit Alex als Steuermann im strahlenden Sonnenschein, rundet das Erlebnis dann vollends ab.

Mittlerweile rinnt uns die Zeit regelrecht durch die Finger. Wenn wir die Hauptstadt noch besichtigen und unser Flugzeug nicht verpassen wollen, müssen wir langsam einen Zahn zulegen. Wir sind jetzt schon über 3 Wochen da und haben den Rhythmus des Landes verstanden. Wir fühlen uns nicht mehr fremd, über das Wetter haben wir sowieso so gut wie nie gejammert. Alex fragt jetzt schon, ob wir nächstes Jahr wieder hier herkommen. Viel hat man uns erzählt über die Widrigkeiten in nordischen Ländern.
Niemand hat was vor den ganz praktischen Vorteilen erzählt. Verpflegung konnte auch mal etwas mehr eingekauft werden, denn der Kühlschrank war immer dabei.

Wurst und Butter konnte bedenkenlos in einer Tüte im Zelt aufbewahrt
werden. Das Coke war immer gut gekühlt. Die vorzügliche Dänische
Erdbeermarmelade die es zu kaufen gab, konnte ohne Wespenangriffe genossen
werden. Niemals hatten wir Ameisen oder Ungeziefer im Zelt. Das Dosenbier
hatte immer genau die richtige Trinktemperatur. Jeder Radfahrer der schon
in „warmen Ländern" unterwegs war, weiß wovon
ich rede.