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Der Wind schüttelt das Zelt, Regentropfen prasseln auf das Dach und
es gibt keinen Grund früh aufzustehen. In den 700 Isk für die Übernachtung
ist freier Eintritt ins Hallenbad enthalten. Ohne Frühstück gehen
wir gegen 10.00 h ins Bad, schwimmen und lassen uns in den heißen (42-44°)
Sitzbecken abbrühen. Hafnarfjördur ist doch schon eine größere
Stadt und bekannt für ihre Häuser, die teilweise direkt in die
Lavaberge gebaut wurden.
Dort findet sich auch ein großer Supermarkt,
in dem ich viel zu viel einkaufe. Wir Essen dann auch mehr als wir vertragen
können. Dafür kommt aber die Sonne zum Vorschein und es wird richtig
warm (18°). In Hafnarfjördur gibt es einen alternativen Stadtplan
herausgegeben vom Bürgermeisteramt, in dem alle Elfenwohnungen eingezeichnet
sind. In Island wird manche Straße und manches Gebäude nicht oder
anders gebaut, weil es Elfengebiet berührt.
Als wir uns nachmittags doch noch aufraffen nach Rejkavik zu fahren, immerhin eine Distanz von 13 Kilometern, (zu Hause würde ich mich dafür nicht mal umziehen) kommt ein gewaltiger Gegenwind auf. Natürlich fängt es auch zu regnen an.!Wir fahren auf der beschissenen 42, wo wahnsinniger Verkehr herrscht. Direkt neben uns bremst ein Wikinger sein Auto kreischend und schlingernd mit einer Riesenbremsspur ab. Plötzlich ist die Straße vierspurig mit Mitteltrennstreifen und blauen Schildern, ganz wie zu Hause auf der Autobahn. Jetzt aber nix wie runter. Im Geiste sehe ich schon die Schlagzeilen:
