Wüste

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Panne in der Wüste

Ansonsten ist das auch wieder ein klassischer Fall für „Bitte lächeln". Es wird kalt, dunkel und es regnet. Wir wühlen uns durch den Sand gegen den Sturm, der mittlerweile so laut ist, dass man sich nicht mehr unterhalten kann, wenn man mehr als einen Meter auseinander ist. Die Temperatur ist mittlerweile auf 6° C gefallen. Von dem warmen sonnigen viel versprechenden Tag ist nicht mehr allzu viel übrig geblieben. Aber wir kommen in Landmannalaugar aus eigener Kraft an. Nun ist endgültig klar wir müssen unserer Reisepläne grundlegend ändern. Ohne Gangschaltung können wir die Strecke unmöglich schaffen.

 

Alex studiert die Karte

 

 

kleine panne

 

Aber wir haben jetzt sowieso viel Zeit und bleiben erstmal ein paar Tage in Landmanna. Hier gibt es einen Zeltplatz und jeden Tag kommt ein Jeep, dessen Besitzer Brot, Milch und Fisch verkaufen. Als Standort für das Zelt gibt es zwei Alternativen. Entweder weich und nass oder trocken hart und steinig. Wir entscheiden uns für die Steine. So rentieren sich zum ersten Mal auch unserer Spezialhäringe (Extra schwer) für Extra harten Boden. Seither hatten wir entgegen allen Erwartungen die weichsten und bequemsten Zeltböden, die wir bisher in Europa überhaupt kennen gelernt haben, als Unterlage.

 

nach landmannlaugar