S. 1 von 1
Mit dem Bus fahren wir zur Jöklasel, eine Station am Rand des ewigen Eises. Steil geht es eine Bergstraße hoch die so schlecht ist, dass der Busfahrer mit einem Allradbus alles geben muss. Nicht nur das Er öfters hektisch ins Kurbeln kommt, mehrmals würgt er den Allradbus beinahe ab, weil er den ersten Gang nicht reinbringt. Mit Schweißperlen auf der Stirn kommen wir oben an und tauschen die Fahrradlenkstange mit dem Skeedolenker.

Diese Motorschlitten lassen sich ähnlich wie ein Motorrad fahren. Mit Gewichtsverlagerungen kommt man am besten durch die Kurven.

Wir
dürfen
allerdings nicht ohne Aufsicht auf dem Gletscher rumdüsen. Kurz vor
unserer Ankunft ist eine junge Frau mit dem Skeedo in eine Gletscherspalte
gestürzt.
Wir bleiben bei unserer Gruppe und gehen kein Risiko ein. Ohne GPS würde
man sich dort oben sowieso nur verirren.
Am Rückweg, wir sind mittlerweile
die einzigen Fahrgäste, hält „unser" Busfahrer auf einer
Brücke an und zeigt uns spielende Seehunde. Die Brücke ist wie
alle Brücken in Island nur einspurig. Hinter uns warten Autos und vor
uns warten Autos, während wir die Brücke 10 min. lang blockieren.
Den Busfahrer stört das nicht weiter (uns auch nicht) und hupen hören
wir auch keinen.