One Man Band
Schwäbisch: Die Oin Moa Krawallmaschine
Englisch: The One Man Band
Denglisch: Jack, die Musicbox
Nichts ist ihm Heilig und Genregrenzen sind ihm unbekannt. Er vergreift sich an den Alterspräsidenten des Syntesizer Rock, Pink-Floyd ebenso, denen er mit Akustikgitarre und Bluesharp auf die Pelle rückt, wie an Metallica, die er nicht Metallern auch gerne mal als Polka serviert. Im Gegenzug wird der deutsche Schlager dafür von Jacks böser Heavy Gitarre in den Rockkosmos transportiert. Zu den guten alten Campfiere Goddies zum Mitsingen, werden dann ab und an auch Leute aus dem Publikum rekrutiert, die so aus der One Man Band ein vielköpfiges Percussionorchester machen.
Fast logisch das aus einem der größtem Peter Maffei-Hits ein Gitarreninstrumental wird, weil der Text …. einfach Scheiße ist. Auch Carlos Santana kommt nicht ganz ungeschoren davon. Beim altehrwürdigen „Oje Como Va“ quietscht und pfeift die Gitarre das Eddy Van Halen seine Freude dran hätte.
Rockklassiker kommen oft in 10 minütigen Medleys in geballter Form, Status Quo Songs natürlich Stilecht mit der Telecaster. Die besten Songs der „Neuen Deutschen Welle“ wechseln sich auf Wunsch ab mit Hits der Kastelruther Spatzen und der Schürzenjäger. Immer mal wieder tauchen dann auch seine eigenen Songs im Programm auf.
Die heimatliche Trauerballade, die von einer Barackensiedlung und verklärten Jugenderinnerungen erzählt und im schwäbischen Dialekt dem einen oder der anderen (Schwäbin) schon ein Tränchen entlockte.
Der Klassiker über die unheilvolle Institution, in der Uniformierte auf der ganzen Welt, Leute süchtig machen.
Der Lottokönig, der immer aktuelle Traum, der vielleicht besser ein Traum bleiben sollte.
Schwäbische Heimatlieder aus eigener Feder und Rocksongs wie auch z.B. der erfolgreiche 6. Platz Song bei der Rock WM: „Keiner geht allein!“ bereichern das Programm.
Auf die Frage: Sind Bayern-Fans hier? Sollte das geneigte Publikum gut überlegen was es antwortet. Ruckzuck singt der bekennende VFB-Stuttgart Anhänger den Song der Toten Hosen: „Niemals zu den Bayern“
Die Stimmung wird aber auf jeden Fall wieder gerettet mit : Never Walk Alone und Franz B.´s „Gute Freunde“.
Vieles ist möglich und Überraschungen sind garantiert. Von absolut unplugged bis zum Heavy Rock mit Live Gitarre und Live Gesang der zum selbst gemachten Halbplayback gespielt wird ist alles drin. Flexibel wird das ganze durch den Einsatz eines Keyboards. So kommen folgende Instrumente Live zum Einsatz. Akustikgitarre, E-Gitarre, Mundharmonika und Keyboard. Die Playbacks werden im eigenen Studio erstellt und haben nichts mit dem üblichen Plastikmidifiles diverser Alleinunterhalter zu tun.
Der Sohn eines US-Amerikaners und einer Schwäbisch Gmünderin führt im breitesten schwäbischen Dialekt durch sein schwäbisch-internationales Programm. Er kann alles außer Hochdeutsch, das (intellektuelle) Publikum möge es verzeihen. Und wenn der Strom ausfällt? Eine Wandergitarre oder ein altes Klavier genügen und die Show geht weiter…..
